Beiträge von pulli

    Die erste Probefahrt vor einigen Wochen hatte noch zwei Probleme Herausforderungen offenbart:


    • Mit offenen Diffs fährt man sich auch mit drei Achsen sofort fest, wenn der Untergrund bisschen lose ist...
    • Die hintere Karosseriebefestigung ist zu filigran und direkt gebrochen

    Nachdem ich zwischenzeitlich in Urlaub war, habe ich mittlerweile noch ein bisschen geschraubt:


    Die Tamiya Diffs erlauben zwar keine Ölfüllung, komplett starr machen will ich sie auch nicht, weil das Ding in der Ebene schon auch flott fahren soll, entsprechend versuchen wir es jetzt mal mit Plastik-Fermit:


    Karohalter wurde bisschen umkonstruiert, dass um die Langlöcher durchgängig ein Querschnitt von min. 4×4mm stehen bleibt und aus PETG neu gedruckt:

    Huhu an die Basher-Fraktion,


    Ich habe hier noch zwei Sätze Traxxas Talon 3.8 Räder vom E-Revo/E-Maxx liegen, die ich gerne los werden würde.

    (17mm Stern Aufnahme)


    Alle acht Räder zusammen 20€.



    Ja, die Kamerasensoren sind mittlerweile schon wild, in voller Auflösung kann man deinem Fahrer auf dem zweiten Bild in die Pupillen gucken :-)




    Aber frisst natürlich Speicher, auch als komprimiertes JPG oft noch >10MB pro Bild...
    Deswegen hier fürs Internet deutlich runterskaliert :saint:

    Paar Bildchen vom Trainingstag heute









    Die folgende Dreierreihe ist mein heutiger Favorit (:






    Shortcourse sind immer schwer gut abzubilden, die Karo flattert so rum, dass die Karre schnell unscharf aussieht. Geht man mit der Verschlusszeit unter 1/2000s um diese Bewegungsunschärfe wegzumachen, kommt man aber schon in Bereiche, wo die Kiste schon ziemlich schnell sein muss, damit nicht auch die Reifen im Bild matrixstyle einfrieren :-D
    Deswegen Dreck gut, dann sieht man zumindest noch an dem wegfliegenden Staub, dass sich da was bewegt 8o







    Gerade gemerkt, dass ich hier ja gar nicht zu Ende geschrieben habe =O

    Holen wir das mal nach...


    Das Chassis wurde schwarz angesprüht und die Elo untergebracht:

    Danach ging es an die Beleuchtung:
    Vorne:


    Mit Diffusorblende (aus transparentem PLA 3D gedruckt) und Chipstütenblende, damit das Licht da leuchtet wo es soll und nicht zu sehr die Karo selbst zum Leuchten bringt:


    Gleiches auch hinten, da war es mir aber zu fummelig da Folie rein zu bekommen, da hab ich die "Lampengehäuse" nur großzügig von Innen mit Farbe eingepinselt. (silber statt schwarz wäre besser gewesen, aber war gerade nicht da) 8o


    Nebenbei paar Details auf der Karo gepinselt:


    Das Kabelgedöns von der Beleuchtung auf einen Stecker in der Mitte geführt:


    Tadaa ^.^



    Die Reifen sind leider ein bisschen zu klein, die müssten ein paar mm mehr Durchmesser haben und vorallem deutlich breiter sein, um dem Vorbild zu entsprechen...

    1:10 Truggy 2wd Heckreifen könnten vielleicht passen, 6stk neu kaufen bin ich für so ein kleines Spaßprojekt aber zu geizig für und gebraucht hab ich damals spontan nix gefunden (komplett runtergenudelt oder kaputte Felgen wäre ja egal, solangs sechs gleiche sind).


    Ansonsten ist das Ding im Grunde seit Dezember fahrfertig, außer mit einem nicht ins Akkufach passenden Akku und lose aufgelegter Karo ein bisschen durchs Wohnzimmer zu rollen, wurde er aber noch nicht bewegt.
    Muss ich demnächst mal nachholen:-D

    Vor zwei Wochen hat ja der WRC Staubsauger die konstante Misshandlung mit Schlamm doch mal mit komischen Geräuschen quittiert :S

    Garantie ist nix mehr, also mal auseinanderbauen und schauen ob da was zu retten ist:


    Übeltäter war schnell gefunden, radiallüfterseitiges Motorlager völlig im Eimer und ordentlich heißgelaufen:


    Es ist herstellerseitig offensichtlich nicht vorgesehen Motorlager zu erneuern, die wollen dass man die Tubineneinheit als Ganzes kauft...

    Das Hauptproblem ist dieses aufgepresste Blechlüfterrad der Bypasskühlung, was fast unmöglich zerstörungsfrei zu demontieren ist, das muss aber runter, sonst bekommt man den Rotor nicht raus. Ich habs im Endeffekt einfach aufgeschnitten...
    Kohlen wie man sieht noch weeeeit von Lebensende entfernt.


    Hinteres Lager lief auch schon wie Kaffeemühle...
    Die Lager an sich tauschen war einfach, Platz genug für nen normalen Abzieher, beide Wellenenden mit Zentriebohrung, easy. Praktischerweise hatte ich noch genau zwei neue Lager der richtigen Größe von einer Wäschtrocknerreparatur, wo ich am Ende eine Spannrolle doch einfach in Ruhe gelassen hatte, übrig ^.^



    Zuerst hab ich nen gedrucktes Lüfterrad probiert, das funktionierte nen paar Minuten, ist aber sobald der Sauger nur auf Bypass lief, nach 10s abgeflogen, weil der Rotor dann ziemlich heiß wurde (hätte ich mir denken können, das das hier nicht klappt, auch wenn ich mit nenm gedruckten Lüfterrad bei einem Kompressormotor schon mal Erfolg hatte). Also doch Stück Blech aus der Restekiste gesucht, kurz an der Drehmaschine rund gemacht und angefangen nen neues Blechlüfterrad zu schnitzen...


    Flügel sind einfach Pi mal Auge mit Stahllineal angerissen, hab keine präsise Winkelschablone...

    Paar 2mm Bohrungen und an der Bandsäge so gut es geht mittig auf den Anrisslienen angesägt:


    Geschränkt hab ich die Flügel einfach von Hand mit einer kleinen Rohrzange. Eingespannt in die Drehmaschine ist es relativ leicht, dass einigermaßen gleichmäßig hin zu bekommen. (einfach immer ein Segment weiter drehen und den Handgriff wiederholen). Die geringere Flügelzahl hab ich aus dem Bauch raus versucht mit etwas mehr Anstellwinkel zu kompensieren, ob das strömungstechnisch wirklich sinnvoll ist, keine Ahnung :-D
    Allzu kritisch wirds nicht sein, solangs einigermaßen Luftmenge bewegt, das originale Rad kann so furchtbar effizient nicht sein, die Flügel sind auch nur platt ohne jedes Profil :-P


    Zur Befestigung an der Welle hab ich ne kleien Alunabe gedreht, die auf die vorhandene Verzahnung des alten Lüfterrads aufgepresst und noch radial eine Madenschraube gesetzt. Die bekommt man auf jeden Fall problemlos wieder runter falls man nochmal die Lager muss. (allerdings wird die Zeit zeigen müssen ob das wirklich hält, oder nicht auf Dauer Spiel bekommt und sich losrappelt...)


    Lüfterrad wird über das mittige Loch durch einen entsprechenden Nubsi auf der Nabe zentriert und mit zwei M2 Schrauben befestigt:
    (jaja, hatte keine zwei gleichen Schrauben zur Hand, die 0,xx Gramm Unwucht 4mm vom Drehzentrum entfernt muss der Kram jetzt einfach mal aushalten :-D)


    Zumindest rein akustisch klingt der Sauger jetzt wieder okay, ob die neue Nabe von dem Lüfterrad auf Dauer so hält macht mir noch etwas Sorgen, aber das probieren wir jetzt einfach aus, weil eine bessere Idee habe ich nicht (zumindest keine die Zeitwertgerecht wäre) :-P


    Viele Grüße

    Stephan

    Ich hab das trübe Wetter mal genutzt, um am Tomahawk die Beleuchtung zu reparieren, die ich mir letztens kaputtgefahren habe.


    Da Kyosho für die dusseligen Lampengehäuse fast 20€ haben will, hab ich mir nen Lampensatz von Tamiya besorgt, da gibts für halbe Geld acht Lampen, anstatt zwei...


    Um auch hier die Kabel wieder zu verstecken, hab ich mir zwei Schrauben hohlgebohrt.


    Diese dann "falschrum" in die Lampengehäuse geschraubt, so kann man die Kabel nacher durchfädeln und die Lampe mit einer Mutter in der Karo festmachen.


    Platz für eine normale 5mm LED ist so natürlich nicht mehr, kommt stattdessen eine SMD rein. Hier schon vorbereitet mit angelötetem Fädeldraht. Der ist dünn genug, dass zwei davon durch die 1mm Bohrung in der Schraube passen und die Isolierung ist robuster als Kupferlackdraht.


    In Position gehalten wird die LED einfach mit Heißkleber.


    Und so siehts am Auto aus:




    Gefällt mir optisch sogar fast besser als die originalen :)

    Mittlerweile hab ich das Unter- und Oberteil einmal zusammengeschraubt und am Chassis angehalten:






    Länge passt ganz gut, die Engstelle sind die "Seitenkästen", die wollen noch nicht so weit runter aufs Chassis, wie ich das gerne hätte und bleiben an den Streben hängen:



    Von untern sieht das so aus:


    Zuerst hab ich überlegt die Streben einfach abzusägen, aber an der Stelle wird auch noch das Servo montiert, was das Chassis sogar noch ein paar Millimeter breiter als die Streben macht (und eigentlich sind die Streben auch ganz praktisch um die Karosserie auf dem Chassis zu zentrieren):


    Die Servoproblematik lässt sich relativ leicht ändern, bisschen am Chassis und den Servohalterungen rumdremeln:


    Jetzt steht das Servo nur noch so 0,5mm weiter raus als die Strebe, das sollte also kein Problem mehr darstellen:


    Dann hab ich die Seitenkästen entsprechend modifiziert, um in der Breite auf das Maß der Streben zu kommen und noch etwas Luft ums Servo zu schaffen (rechts das ursprüngliche Teil):


    Jetzt muss erstmal der Drucker wieder arbeiten und dann wird sich zeigen, ob ich das richtig gemalt habe :-D

    Kleiner Zwischenstand, der Drucker ist fleißig gelaufen, da die Teile alle jeweils so 7-8h brauchen, dauert das Ganze halt ein wenig (und ich musste jetzt erstmal weißes Filament nachbestellen) :-D


    Die ganz großen Teile sind jetzt aber schon mal durch, jetzt kann mans mal grob zusammenpuzzeln:






    Da ich natürlich vergessen habe die passenden Schrauben aus der Werkstatt mit zu nehmen, muss das Zusammenbauen zum Probesitzen auf dem Chassis noch warten...

    Ich hab mal wieder ein neues Bastelprojekt angefangen, nennen wir es mal einen etwas speziellen Scaler :-)

    Bin mehr oder weniger zufällig über ein 3D Modell des Mako bei Thingyverse gestolpert und hatte Lust den zu drucken. Wenn schon, dann natürlich auch direkt als RC! Bei der Suche nach einer technischen Basis bin ich beim Tamiya G6-01 Chassis gelandet, 6wd, Einzelradaufhängung, erste und letzte Achse lenkbar, günstig ists auch noch, wunderbar :)


    Das 3D Modell ist original viel zu groß für den G6-01 (und auch meinen Drucker) . Entsprechend hab ich erstmal alle Teile zusammen ins CAD geworfen und ein rudimentäres Mock des Tamiya dazu gezeichnet, um zu schauen wie skaliert werden muss, damit das zusammenpasst. Bei 66% der Originalgröße hauts so einigermaßen hin, das werde ich erstmal so drucken und dann ggf. nach der Anprobe am physischen Objekt noch ein paar Teile anpassen.





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    Vom G6-01 gibts ja ein paar Varianten, erstaunlicherweise war die eine mit der der Volvo Lizenz die günstigste...
    (falls jemand mit der Hütte und dem Ladeflächenaufbau was anfangen kann, einfach melden, man wird sich bestimmt einig. Ansonsten hau ich die Reste demnächst bei ebay rein)



    Das Chassis hab ich letzte Woche schon mal aufgebaut:


    Klassische Tamiyadiffs mit 3 Spidern und lose gesteckten Outdrives, ohne jede Abdichtung:



    Highlight des G6-01 Chassis: Ein riesen Haufen Zahnräder :-)



    Ein ebenso großer Haufen Kugellager (wie bei den günstigen Tamiya Modellen üblich, nicht im Lieferumfang) später:



    Kasten zu, Aufhängung dran, quasi fertig:


    Interessanterweise haben zwei der sechs Radachsen eine andere Oberflächenbehandlung und das Loch für den Radmitnehmerstift in einer anderen Orientierung gebohrt?! Warum auch immer, die Abmesssungen sind ansonsten komplett identisch...



    Zwischzeitlich läuft der Drucker fleißig und spuckt die ersten Teile aus:


    Das Drucken wird noch bisschen dauern, bis hierhin sind das schon >50 Maschinenstunden gewesen :P
    Jetzt kommen erstmal die weißen Strukturteile dran, danach kann ich alles mal probeweise zusammenschrauben und gucken was ich im Detail noch ändern muss, um das Ganze mit dem Chassis zu verheiraten.